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Bericht aus dem Gemeinderat

Grünes Licht für Nahwärmenetz und Sportgelände

Nach einer langen Wartezeit auf den Förderbescheid geht es mit dem geplanten Nahwärmenetz im Ortskern nun weiter – mit einem straffen Zeitplan bis zum Spätsommer 2026. Auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 27. November, standen neben diesem Thema auch die Erweiterung des Sportgeländes sowie zusätzliche Unterstützung für die gemeindliche Jugendarbeit.

Erster Bürgermeister Haas informierte den Gemeinderat darüber, dass nunmehr der Förderbescheid für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) sowie die Zustimmung des Amtes für Ländliche Entwicklung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn vorlägen. Der Gemeinderat unterstützte die Planungen des Kommunalunternehmens Haselbach für die Realisierung des Wärmenetzes in den kommenden Monaten. Insgesamt stehen rund 563.000 Euro aus BEW-Förderung sowie weitere 220.000 Euro aus der Dorferneuerung bereit. Das Kommunalunternehmen plant, bereits im April 2026 mit dem Bau des Heizwerks zu beginnen, der Probebetrieb soll im Spätsommer starten.

Neben diesem Thema stand die Beteiligung junger Menschen im Fokus: Die Gemeinde wurde beim Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ in Veitshöchheim mit Bronze und einem Sonderpreis des Bayerischen Jugendrings ausgezeichnet – verbunden mit insgesamt 4.000 Euro Preisgeld. Der Gemeinderat beschloss, den Betrag vollständig für die Jugendarbeit einzusetzen. Über die konkrete Verwendung sollen die Jugendlichen Anfang 2026 selbst in einem Jugendforum entscheiden.

Auch beim Sportgelände geht es voran: Nachdem nun der Genehmigungsbescheid vorliegt, kann auf die ursprünglich geforderte Lärmschutzwand verzichtet werden. Für 2026 sind unter anderem die Fertigstellung eines Erdwalls, der Bau eines Beachvolleyballfelds sowie ein neuer Fußweg vorgesehen. Ein Großteil der Arbeiten wird vom gemeindlichen Bauhof in Eigenleistung übernommen.

Bürgermeister Haas berichtete außerdem über den aktuellen Stand des Kita-Neubaus St. Jakob. Die Betonarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, bis zum Jahresende soll das Gelände auf der Nordostseite auf das endgültige Niveau aufgefüllt werden.  Erfreuliche Nachrichten konnte der Rathauschef zudem aus dem Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens berichten, das den Neubau als Generalübernehmer realisiert: Bereits vor den Preisverhandlungen für das zweite Ausschreibungspaket sei das Projekt insgesamt deutlich unterhalb des gesetzten Kostenrahmens.

Neben mehreren Bauanträgen wurde auch die Auflösung des Heimat- und Wandervereins bekanntgegeben. Das Vereinsvermögen von 5.026 Euro ging an die Gemeinde über und soll künftig in die Pflege der Wanderwege und Infrastruktur fließen.

Zum Abschluss informierte Bürgermeister Haas über einen gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt Deggendorf durchgeführten Hochwassercheck: Für Haselbach seien derzeit keine baulichen Schutzmaßnahmen nötig. Im Vordergrund stehen stattdessen Gewässerunterhaltung, Eigenvorsorge und Information der Bürgerinnen und Bürger.

Alle Informationen zu den Sitzungen des Gemeinderates finden Sie im Ratsinformationssystem.